Warum klare Regelungen spätere Konflikte vermeiden
Bei der GrünÂdung eines UnterÂnehÂmens steÂhen gemeinÂsaÂme ZieÂle, WachsÂtum und ZusamÂmenÂarÂbeit im VorÂderÂgrund. FraÂgen nach TrenÂnung, Exit oder KonÂfliktÂlöÂsung werÂden häuÂfig bewusst ausÂgeÂblenÂdet. Aus verÂständÂliÂchen GrünÂden: NieÂmand grünÂdet ein UnterÂnehÂmen mit dem GedanÂken an Streit oder Auseinandersetzung.
Aus rechtÂliÂcher und steuÂerÂliÂcher Sicht ist es jedoch geraÂde zu dieÂsem früÂhen ZeitÂpunkt sinnÂvoll, solÂche SzeÂnaÂriÂen mitzudenken.
Trennung ist kein Misstrauen
RegeÂlunÂgen für den Fall der TrenÂnung sind kein AusÂdruck von MissÂtrauÂen. Sie sind vielÂmehr BestandÂteil verÂantÂworÂtungsÂvolÂler gesellÂschaftsÂrechtÂliÂcher GestalÂtung. KlaÂre VerÂeinÂbaÂrunÂgen schafÂfen SicherÂheit – für alle Beteiligten.
FehÂlen solÂche RegeÂlunÂgen, entÂsteÂhen im KonÂfliktÂfall häuÂfig UnsiÂcherÂheiÂten, die zu langÂwieÂriÂgen AusÂeinÂanÂderÂsetÂzunÂgen fühÂren könÂnen. GesellÂschaftsÂrechtÂliÂche StreiÂtigÂkeiÂten sind nicht nur belasÂtend, sonÂdern häuÂfig auch kosÂten- und zeitintensiv.
Steuerliche und rechtliche Wechselwirkungen
TrenÂnunÂgen, AnteilsÂüberÂtraÂgunÂgen oder AusÂscheiÂdensÂreÂgeÂlunÂgen haben regelÂmäÂßig steuÂerÂliÂche FolÂgen. WerÂden dieÂse AspekÂte erst im KonÂfliktÂfall betrachÂtet, sind GestalÂtungsÂspielÂräuÂme oft bereits eingeschränkt.
TypiÂsche ProÂblemÂfelÂder sind:
- steuÂerÂliÂche BelasÂtunÂgen bei Anteilsübertragungen
- ungeÂklärÂte Bewertungsfragen
- gesellÂschaftsÂverÂtragÂliÂche Lücken bei AusÂtritt oder Ausschluss
- HafÂtungsÂfraÂgen nach dem AusÂscheiÂden eines Gesellschafters
Eine frühÂzeiÂtiÂge RegeÂlung ermögÂlicht es, steuÂerÂliÂche und rechtÂliÂche AspekÂte aufÂeinÂanÂder abzuÂstimÂmen und späÂteÂre BelasÂtunÂgen zu reduzieren.
Gestaltung im Gründungsstadium
GeraÂde im GrünÂdungsÂstaÂdiÂum bestehen oft gröÂßeÂre FreiÂheiÂten, um klaÂre und ausÂgeÂwoÂgeÂne RegeÂlunÂgen zu trefÂfen. GesellÂschaftsÂverÂträÂge könÂnen so gestalÂtet werÂden, dass sie sowohl die ZusamÂmenÂarÂbeit als auch mögÂliÂche TrenÂnungsÂszeÂnaÂriÂen berücksichtigen.
Eine vorÂausÂschauÂenÂde rechtÂliÂche StrukÂtuÂrieÂrung schafft StaÂbiÂliÂtät – unabÂhänÂgig davon, ob es tatÂsächÂlich zu einer TrenÂnung kommt oder nicht.
GesellÂschaftsÂrechtÂliÂche MaßÂnahÂmen mit steuÂerÂliÂcher PräÂgung sind im Bereich SteuÂerÂlich geprägÂte GesellÂschaftsÂstrukÂtuÂren näher beschrieben.
Die ergänÂzenÂde rechtÂliÂche EinÂordÂnung erfolgt häuÂfig im RahÂmen einer strukÂtuÂrierÂten ZusamÂmenÂarÂbeit mit SteuÂerÂbeÂraÂtern.
GerÂne prüÂfe ich im EinÂzelÂfall, in welÂcher Form eine rechtÂliÂche GestalÂtung sinnÂvoll ist.
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Autorin: SabiÂne UnkelÂbach-TomcÂzak ist RechtsÂanÂwälÂtin und FachÂanÂwälÂtin für SteuÂerÂrecht. Sie berät zu rechtÂliÂchen FraÂgeÂstelÂlunÂgen an der SchnittÂstelÂle von SteuÂerÂrecht, GesellÂschaftsÂrecht und interÂnaÂtioÂnaÂlen SachÂverÂhalÂten.
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