Häufige Fragen zur Zusammenarbeit, zur Ersteinschätzung und zur Abgrenzung meiner Tätigkeit.
Worum geht es auf dieser Seite?
Die nachÂfolÂgenÂden FraÂgen betrefÂfen die ZusamÂmenÂarÂbeit, die ErstÂeinÂschätÂzung und die AbgrenÂzung meiÂner TätigÂkeit.
Sie dieÂnen der OriÂenÂtieÂrung und solÂlen helÂfen einÂzuÂschätÂzen, ob und in welÂchem Umfang eine rechtÂliÂche BegleiÂtung sinnÂvoll ist.
Was umfasst eine Ersteinschätzung – und was nicht?
Die ErstÂeinÂschätÂzung dient einer ersÂten rechtÂliÂchen OriÂenÂtieÂrung. Sie soll kläÂren, ob ein SachÂverÂhalt rechtÂlich releÂvant ist und ob eine verÂtiefÂte BeraÂtung sinnÂvoll erscheint.
Sie ersetzt keiÂne umfasÂsenÂde rechtÂliÂche PrüÂfung und entÂhält regelÂmäÂßig keiÂne abschlieÂßenÂden rechtÂliÂchen BewerÂtunÂgen oder konÂkreÂten HandÂlungsÂempÂfehÂlunÂgen. Eine verÂtiefÂte BearÂbeiÂtung erfolgt – sofern gewünscht – im RahÂmen einer gesonÂderÂten Beauftragung.
Kommt durch die Kontaktaufnahme bereits ein Mandatsverhältnis zustande?
Nein. Durch die KonÂtaktÂaufÂnahÂme über dieÂse WebÂsite oder im RahÂmen einer ErstÂeinÂschätÂzung kommt noch kein ManÂdatsÂverÂhältÂnis zustande.
Ein ManÂdat entÂsteht erst durch eine ausÂdrückÂliÂche BeaufÂtraÂgung und entÂspreÂchenÂde Vereinbarung.
Wie erfolgt die Zusammenarbeit?
Die ZusamÂmenÂarÂbeit erfolgt strukÂtuÂriert und abgeÂstimmt auf den jeweiÂliÂgen SachÂverÂhalt. BespreÂchunÂgen könÂnen perÂsönÂlich oder unter NutÂzung geeigÂneÂter KomÂmuÂniÂkaÂtiÂonsÂmitÂtel stattfinden.
MaßÂgebÂlich ist eine sorgÂfälÂtiÂge und sachÂgeÂrechÂte BearÂbeiÂtung des ManÂdats unter BerückÂsichÂtiÂgung der berufsÂrechtÂliÂchen Vorgaben.
Vertreten Sie im Einspruchsverfahren gegen das Finanzamt?
Ja. Ich verÂtreÂte ManÂdanÂten im EinÂspruchsÂverÂfahÂren gegen Steuerbescheide.
GrundÂlaÂge ist eine sorgÂfälÂtiÂge rechtÂliÂche PrüÂfung des Bescheids sowie der zugrunÂde lieÂgenÂden Sach- und RechtsÂlaÂge. Ziel ist eine sachÂgeÂrechÂte KorÂrekÂtur oder rechtÂliÂche KläÂrung der streiÂtiÂgen Punkte.
Übernehmen Sie finanzgerichtliche Verfahren?
Ja. Ich verÂtreÂte ManÂdanÂten vor den Finanzgerichten.
Die EntÂscheiÂdung für ein gerichtÂliÂches VerÂfahÂren erfolgt auf GrundÂlaÂge einer funÂdierÂten rechtÂliÂchen AnaÂlyÂse sowie einer reaÂlisÂtiÂschen EinÂschätÂzung von ChanÂcen und Risiken.
Welche Unterlagen sind für die Prüfung eines Steuerbescheids regelmäßig relevant?
WelÂche UnterÂlaÂgen erforÂderÂlich sind, hängt vom EinÂzelÂfall ab. RegelÂmäÂßig releÂvant sind der SteuÂerÂbeÂscheid, die dazuÂgeÂhöÂriÂge ErläuÂteÂrung, die SteuÂerÂerkläÂrung bzw. FestÂstelÂlungsÂerÂkläÂrung sowie die wesentÂliÂche KorÂreÂsponÂdenz mit dem Finanzamt.
Sofern der Bescheid auf einer AußenÂprüÂfung, einer SchätÂzung oder besonÂdeÂren FestÂstelÂlunÂgen beruht, könÂnen zusätzÂliÂche UnterÂlaÂgen erforÂderÂlich sein.
Ersetzen Sie die steuerliche Beratung durch einen Steuerberater?
Als RechtsÂanÂwälÂtin bin ich zur umfasÂsenÂden HilÂfe in SteuÂerÂanÂgeÂleÂgenÂheiÂten befugt. HierÂzu gehöÂren die steuÂerÂrechtÂliÂche BeraÂtung, die ErstelÂlung von SteuÂerÂerkläÂrunÂgen sowie die VerÂtreÂtung gegenÂüber FinanzÂbeÂhörÂden und Finanzgerichten.
Die steuÂerÂrechtÂliÂche BeraÂtung kann daher eigenÂstänÂdig oder in ZusamÂmenÂarÂbeit mit einem bestehenÂden SteuÂerÂbeÂraÂter erfolgen.
Besteht eine lauÂfenÂde steuÂerÂliÂche BetreuÂung, liegt der SchwerÂpunkt meiÂner TätigÂkeit regelÂmäÂßig in der rechtÂliÂchen WürÂdiÂgung komÂpleÂxer SachÂverÂhalÂte sowie in der FühÂrung von EinÂspruchsÂverÂfahÂren und finanzÂgeÂrichtÂliÂchen Verfahren.
Art und Umfang der BeraÂtung bestimÂmen sich nach StrukÂtur, RisiÂko und VerÂfahÂrensÂstand des jeweiÂliÂgen Mandats.
Beraten Sie auch bei internationalen oder grenzüberschreitenden Sachverhalten?
Ja. GrenzÂüberÂschreiÂtenÂde FraÂgeÂstelÂlunÂgen bilÂden einen wichÂtiÂgen Teil meiÂner Tätigkeit.
Ich begleiÂte ManÂdaÂte mit interÂnaÂtioÂnaÂlem Bezug, etwa bei WegÂzug, Zuzug, grenzÂüberÂschreiÂtenÂden BeteiÂliÂgungsÂstrukÂtuÂren oder DopÂpelÂbeÂsteueÂrungsÂfraÂgen, und arbeiÂte dabei bei Bedarf mit SteuÂerÂbeÂraÂtern und ausÂlänÂdiÂschen KolÂleÂgen zusamÂmen, um natioÂnaÂle BesonÂderÂheiÂten angeÂmesÂsen zu berücksichtigen.
Begleiten Sie gesellschaftsrechtliche Gestaltungen mit steuerlicher Relevanz?
Ja. Ich begleiÂte UmstrukÂtuÂrieÂrunÂgen, BeteiÂliÂgungsÂmoÂdelÂle und VerÂmöÂgensÂstrukÂtuÂren mit steuÂerÂliÂcher Relevanz.
Dabei werÂden sowohl steuÂerÂrechtÂliÂche als auch gesellÂschaftsÂrechtÂliÂche und hafÂtungsÂrechtÂliÂche AspekÂte berücksichtigt.
Beraten Sie auch Privatpersonen?
Ja. Ich beraÂte auch PriÂvatÂperÂsoÂnen, insÂbeÂsonÂdeÂre bei steuÂerÂlich geprägÂten und rechtÂlich komÂpleÂxen FraÂgeÂstelÂlunÂgen, etwa im ZusamÂmenÂhang mit VerÂmöÂgen, BeteiÂliÂgunÂgen oder grenzÂüberÂschreiÂtenÂden Sachverhalten.
Nicht GegenÂstand meiÂner TätigÂkeit sind einÂfaÂche AllÂtagsÂfraÂgen oder kurzÂfrisÂtiÂge EinÂzelÂfraÂgen ohne verÂtiefÂte rechtÂliÂche Relevanz.
Übernehmen Sie kurzfristige Einzelfragen oder „schnelle Einschätzungen“?
MeiÂne BeraÂtung ist nicht auf kurzÂfrisÂtiÂge EinÂzelÂfraÂgen oder pauÂschaÂle SchnellÂbeÂwerÂtunÂgen ausgelegt.
Ich arbeiÂte strukÂtuÂriert und setÂze mich intenÂsiv mit den jeweiÂliÂgen SachÂverÂhalÂten ausÂeinÂanÂder. Dies erforÂdert Zeit und eine verÂtiefÂte PrüÂfung, bilÂdet jedoch die GrundÂlaÂge für belastÂbaÂre und nachÂhalÂtiÂge Ergebnisse.
Wann kann eine steuerliche Gestaltung rechtlich problematisch werden?
SteuÂerÂliÂche GestalÂtunÂgen beweÂgen sich grundÂsätzÂlich innerÂhalb des rechtÂlich zuläsÂsiÂgen RahÂmens. ProÂbleÂmaÂtisch wird eine GestalÂtung jedoch dann, wenn FinanzÂbeÂhörÂden den EinÂdruck gewinÂnen, dass eine StrukÂtur ausÂschließÂlich aus steuÂerÂliÂchen GrünÂden gewählt wurÂde und kein nachÂvollÂziehÂbaÂrer wirtÂschaftÂliÂcher HinÂterÂgrund besteht.
In solÂchen FälÂlen kann die FinanzÂverÂwalÂtung prüÂfen, ob ein sogeÂnannÂter GestalÂtungsÂmissÂbrauch (§ 42 AO) vorÂliegt oder ob steuÂerÂliÂche VorÂteiÂle rechtÂlich nicht anerÂkannt werÂden. Eine sorgÂfälÂtiÂge rechtÂliÂche EinÂordÂnung kann helÂfen, die StrukÂtur und ihre wirtÂschaftÂliÂche FunkÂtiÂon verÂständÂlich darzustellen.
Wann ist es sinnvoll, zusätzlich zum Steuerberater einen Rechtsanwalt einzubeziehen?
In vieÂlen FälÂlen reicht eine steuÂerÂliÂche BeraÂtung aus. Wenn jedoch gesellÂschaftsÂrechtÂliÂche StrukÂtuÂren betrofÂfen sind – etwa bei UmstrukÂtuÂrieÂrunÂgen, GesellÂschafÂterÂwechÂseln oder interÂnaÂtioÂnaÂlen BeteiÂliÂgunÂgen – kann eine ergänÂzenÂde rechtÂliÂche PrüÂfung sinnÂvoll sein.
WähÂrend SteuÂerÂbeÂraÂter die steuÂerÂliÂche AnaÂlyÂse und BewerÂtung überÂnehÂmen, konÂzenÂtriert sich die anwaltÂliÂche BeraÂtung auf die rechtÂliÂche StrukÂtuÂrieÂrung, VerÂtragsÂgeÂstalÂtung und die EinÂschätÂzung mögÂliÂcher Haftungsrisiken.
Können steuerliche Gestaltungen im Rahmen einer Betriebsprüfung hinterfragt werden?
Ja. BetriebsÂprüÂfunÂgen betrefÂfen nicht nur einÂzelÂne steuÂerÂliÂche PosiÂtioÂnen, sonÂdern könÂnen auch die zugrunÂde lieÂgenÂden StrukÂtuÂren eines UnterÂnehÂmens betrefÂfen. FinanzÂbeÂhörÂden prüÂfen zunehÂmend, ob rechtÂliÂche GestalÂtung und wirtÂschaftÂliÂche ReaÂliÂtät mitÂeinÂanÂder übereinstimmen.
In solÂchen SituaÂtioÂnen kann eine rechtÂliÂche EinÂordÂnung helÂfen, die StrukÂtur nachÂvollÂziehÂbar zu erkläÂren und mögÂliÂche MissÂverÂständÂnisÂse frühÂzeiÂtig zu klären.
Wie geht es nach der Ersteinschätzung weiter?
Sofern sich im RahÂmen der ErstÂeinÂschätÂzung zeigt, dass eine verÂtiefÂte rechtÂliÂche BegleiÂtung sinnÂvoll ist, bespreÂche ich mit Ihnen das weiÂteÂre VorÂgeÂhen und den Umfang einer mögÂliÂchen Beauftragung.
Erst auf dieÂser GrundÂlaÂge erfolgt eine inhaltÂliÂche BearÂbeiÂtung des Sachverhalts.
Wird vor Mandatsübernahme über die voraussichtlichen Kosten informiert?
Vor ÜberÂnahÂme eines ManÂdats inforÂmieÂre ich über die maßÂgebÂliÂchen AbrechÂnungsÂgrundÂlaÂgen, insÂbeÂsonÂdeÂre nach dem RechtsÂanÂwaltsÂverÂgüÂtungsÂgeÂsetz (RVG) oder auf Basis einer Honorarvereinbarung.
Soweit mögÂlich, gebe ich eine ersÂte OriÂenÂtieÂrung zu dem vorÂausÂsichtÂliÂchen KosÂtenÂrahÂmen. Eine solÂche EinÂschätÂzung setzt jedoch eine hinÂreiÂchenÂde KenntÂnis des SachÂverÂhalts vorÂaus und steht unter dem VorÂbeÂhalt, dass sich im weiÂteÂren VerÂlauf keiÂne zusätzÂliÂchen oder bisÂlang nicht erkennÂbaÂren AspekÂte ergeben.
VerÂbindÂliÂche FestÂpreisÂzuÂsaÂgen sind bei komÂpleÂxen oder streiÂtiÂgen ManÂdaÂten regelÂmäÂßig nicht sachgerecht.
MaßÂgebÂlich sind Umfang, KomÂpleÂxiÂtät und EntÂwickÂlung des konÂkreÂten Mandats.